Jedes Jahr am Ostersamstag findet in Göttin das traditionelle Osterfeuer statt. Dabei zählt vor allem Gemütlichkeit. So wird bereits lange vorher auf einem großen Stapel alles Holz gesammelt, was sich für ein zünftiges Feuer eignet.
So sah das Ganze aus, bevor unser alljährliches Feuer entzündet wurde. Aber das war noch längst nicht alles Holz, was verbrannt wurde. Wenn’s nicht bis nach Mitternacht reicht, werden eben noch die alten Möbel geholt. Die Göttiner halten ihr Feuer jedes Jahr stundenlang in Gang.
Für Gemütlichkeit und leibliches Wohlbefinden ist immer gesorgt. Selbst ist der Göttiner! Stühle, Tische, Grills und Esswaren dürfen natürlich nicht fehlen. Dabei braucht Göttin keine Buden und Verkaufsstände, hier klappt es mit den Nachbarn.Apropos Nachbarn: So ein Osterfeuer ist auch die perfekte Gelegenheit, neue Nachbarn kennen zu lernen.
Wer möchte nicht auf diesen Stühlen Platz nehmen?!
Nein, so weit draußen kommuniziert man nicht mit Rauchzeichen. Auch wir Göttiner haben Telefone. Das war nur das “Gegenfeuer” von Paaretz.
So sah das Feuer nach wenigen Stunden aus. Doch da neigte sich der Abend noch lange nicht dem Ende zu, im Gegenteil! Jeder Göttiner steuerte an Holz bei, was zu finden war, und so flackerte das Feuer noch viele Stunden weiter.
Natürlich darf auch beim Osterfeuer der wunderschöne Göttiner Sonnenuntergang nicht fehlen.
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