Bürgerinfo
Nachruf
Nachruf – Zum Gedenken an unsere Ehrenbürgerin Irmgard Schmidt
Am 7. Juli 2026 ist Irmgard Emma Schmidt, geborene Hermeth, im Alter von 104 Jahren in ihrem Haus „An der Havel“ in Alt-Töplitz friedlich verstorben.
Wenn wir an Irmchen Schmidt zurückdenken, erinnern wir uns an eine lebensfrohe, tatkräftige und herzliche Frau, die über viele Jahrzehnte das Leben in Töplitz mitgeprägt hat.
Am Neujahrstag 1922 in Lehnin geboren, musste Irmgard schon früh Verantwortung übernehmen. Nach ihrer Ausbildung zur „Ländlichen Hauswirtschaftsgehilfin“ führte ihr Weg Anfang der 1940er Jahre nach Alt-Töplitz. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann Karl kennen, den sie 1943 heiratete. Gemeinsam bekamen sie die Söhne Burkhard und Wolfgang. Ihr Mann verstarb 1990, Sohn Burkhard 1997. Sohn Wolfgang blieb seiner Mutter bis zuletzt eng verbunden und ermöglichte ihr, in ihrem vertrauten Zuhause zu bleiben.
Viele Menschen in Töplitz werden Irmgard besonders als hervorragende Köchin in Erinnerung behalten. Bei Hochzeiten, Geburtstagen und Familienfeiern stand sie am Herd und verwöhnte Generationen mit ihrer Kochkunst.
Auch der Sport spielte in ihrem Leben eine große Rolle. Seit 1951 war sie Mitglied der SG Töplitz und begeisterte Keglerin. Ihr sportlicher Ehrgeiz führte sie bis zur DDR-Vizemeisterschaft. Darüber hinaus engagierte sie sich als Sportwartin und gestaltete damit das Gemeinschaftsleben im Ort aktiv mit.
Eine weitere große Leidenschaft war das Singen. Über viele Jahre sang sie in verschiedenen Kirchenchören, unter anderem in Alt-Töplitz und Bornim. Besonders liebevoll war die Tradition, dass Sängerinnen und Sänger ihr an jedem Neujahrstag zu ihrem Geburtstag ein Ständchen brachten. Auch der 1. Vorsitzende der SG Töplitz Michael Behrens und der Ortsvorsteher Frank Ringel gratulierten ihr regelmäßig.
Zu ihrem 100. Geburtstag wurde Irmgard Schmidt zur Ehrenbürgerin von Alt-Töplitz ernannt, eine verdiente Würdigung ihres langen Wirkens und ihrer Verbundenheit mit dem Ort.
Bis kurz vor ihrem Tod blieb Irmgard mit den Menschen um sie herum verbunden. Sie freute sich über Besuche, Gespräche und gemeinsame Rommé-Runden. Besonders dankbar sind wir dafür, dass sie durch die liebevolle Fürsorge ihres Sohnes Wolfgang bis zuletzt in ihrem eigenen Zuhause leben konnte.
Mit Irmgard Schmidt verliert Töplitz eine Frau, die zu ihrem Dorf gehörte und es durch ihre Hilfsbereitschaft, ihre Kochkunst, ihren Sport, ihren Gesang und ihr Engagement bereichert hat.
104 Jahre waren ein langes und erfülltes Leben – geprägt von Arbeit, Herausforderungen, Begegnungen und Gemeinschaft.
Wir werden Irmchen Schmidt als lebensfrohe, tatkräftige und herzliche Frau in Erinnerung behalten. Möge die Erinnerung an sie noch lange in den Herzen der Menschen weiterleben, die sie gekannt und geliebt haben.
Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung von Töplitz wurde Irmgard Schmidt am 21. August 2026 würdevoll beigesetzt. Wir danken Pfarrer Steffen Wegener für die emotionalen Worte in seiner Beerdigungsrede.
Frank Ringel
-Ortsvorsteher-
Information des Ortsvorstehers
Inselzentrum für LEADER-Förderung ausgewählt
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
es freut mich nach meinem Urlaub zu hören, dass wir es im zweiten Anlauf geschafft haben, den Fördermittelzuschlag durch die Lokale Arbeitsgruppe (LAG) Fläming-Havel zu bekommen.
Insbesondere geht mein Dank an mein Ortsbeiratsmitglied Prof. Dr. Ditmar Wick für seine überzeugende Präsentation bei der Projektvorstellung, an der ich ebenfalls teilnahm, welche bestimmt einen großen Anteil zur Entscheidungsfindung beitragen hat. Auch unsere Bürgermeisterin gab uns Rückenhalt bei der Präsentation und die Verwaltung unterstützte uns bei der Bewerbung.
Ebenfalls bedanke ich mich für die jahrelange Vorarbeit der AG Inselzentrum des Heimatvereins und des Ortsbeirates mit Unterstützung der Stadtverwaltung, die zu einer Genehmigung für den Umbau des alten Feuerwehrgebäudes zu einem modernen Inselzentrum als Treffpunkt für Vereine, Ehrenamt und Dorfgemeinschaft führte.
So freuen wir uns jetzt über den erfolgreichen Schritt, welcher uns Fördermittel in Höhe von 735.000,00 € in Aussicht stellt. Dafür bedarf es jedoch noch der Bestätigung durch das zuständige Landesamt für Ländliche Entwicklung, um dann mit der Maßnahme in der theoretischen Vorbereitung durch die Stadtverwaltung, z.B. mit den Ausschreibungen, beginnen zu können.
Bis spätestens 27. November 2026 muss nun die Stadt den formellen Förderantrag beim Landesamt für ländliche Entwicklung einreichen. Erst nach dessen Bewilligung ist die Förderung verbindlich zugesagt.
Auch muss unbedingt die Haushaltsplanung 2027 auf die Finanzierung dieser Maßnahme ausgerichtet sein, wofür sich der Ortsbeirat in der Haushaltsplanung einsetzt.
In der Zeit der perspektivischen Nichtnutzung des Inselzentrums wegen Baumaßnahmen müssen Ausweichlösungen zur Lagerung von Vereins- und Ausstattungsmaterialien sowie auch für Veranstaltungen, wie z.B. der Töplitz-Akademie, geschaffen werden.
Mit dieser Problematik muss sich dann auch der Heimatverein bzw. die AG- Inselzentrum mit Unterstützung des Ortsbeirates in Zukunft befassen.
Es gibt noch viel zu tun, dann packen wir es an!
Mit optimistischen Grüßen
Frank Ringel
-Ortsvorsteher-
Information des Ortsvorstehers
Telefonzelle wird zur Büchertauschbox
Die ehemalige Telefonzelle der Deutschen Telekom steht seit Kurzem wieder an ihrem Platz vor dem Bürgerhaus in Töplitz, allerdings mit einer neuen Bestimmung. Statt künftig für Telefongespräche genutzt zu werden, entsteht hier eine öffentliche Büchertauschbox.
Das Fundament sowie die Aufstellung der Telefonzelle wurden vom örtlichen Bauservice Oliver Zosky ausgeführt.
Die Idee und Umsetzung gehen auf das Engagement der Familie Wodni in Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat zurück, die die Telefonzelle nun zur Büchertauschbox herrichtet.
Der Ortsbeirat Töplitz unterstützt das Projekt und stellte hierfür finanzielle Mittel bereit.
In den nächsten Schritten werden Regale eingebaut und die Telefonzelle passend als Büchertauschbox beschriftet.
Ziel war es, einen öffentlich frei zugänglichen Ort zu schaffen, an dem Bücher ausgeliehen, getauscht oder abgegeben werden können, ähnlich einer Bibliothek. Da diese Möglichkeit im Bürgerhaus bereits besteht, die Öffnungszeiten jedoch begrenzt sind, stellt die Büchertauschbox ein ideales Objekt dar, das die Anforderungen erfüllt.
Nach der Fertigstellung sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Büchertauschbox aktiv zu nutzen, Bücher mitzunehmen, wieder zurückzubringen oder zu tauschen. Die Büchertauschbox soll nicht nur ein Ort für Literatur, sondern auch ein kleiner Treffpunkt der Gemeinschaft in Töplitz werden.
Eine offizielle Einweihung ist noch geplant und wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Frank Ringel
- Ortsvorsteher –
Defekter Wasserhahn auf dem Friedhof
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass der defekte Wasserhahn auf dem Friedhof erneuert werden konnte.
Der Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung Herr Linke wurde bereits am Sonntag, dem 12.07.2026, über den Notfall informiert, sodass er gleich am Montag früh die Reparatur vornehmen konnte.
Ich freue mich über die schnelle und unbürokratische Arbeit der Stadtverwaltung, wofür ich mich recht herzlich bedanken möchte.
Frank Ringel
- Ortsvorsteher -