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Pressemitteilungen

Neue Ideen für den Zukunftshaushalt gesucht

Werder (Havel) geht in die dritte Runde Zukunftshaushalt: Am 2. September 2024 startet die Ideenphase, in der Einwohnerinnen und Einwohner Projektvorschläge für die Blütenstadt und ihre Ortsteile einbringen können. Insgesamt stehen 100.000 Euro zur Verfügung. Pro Vorschlag können maximal 15.000 Euro ausgegeben werden. Die Einreichungsfrist endet am 6. Oktober 2024. Ideen können über die Beteiligungsplattform Adhocracy+, per Formular oder per E-Mail eingereicht werden.

Für Kinder und Jugendliche findet am Donnerstag, 26. September 2024, um 16 Uhr ein Ideenworkshop in Verbindung mit „Frag die Bürgermeisterin“ im Jugendclub statt. Dabei werden Kinder und Jugendliche bestärkt und befähigt, eigene Projektideen einzureichen. Das Kompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg sowie der Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Werder (Havel) unterstützen den Workshop.

Förderfähig sind Projekte, die durch die Stadt oder einen gemeinnützigen Verein umsetzbar sind, die dem Allgemeinwohl dienen, auf öffentlichen Flächen stattfinden und keine hohen Folgekosten verursachen. Weitere Förderkriterien sind unterwww.zukunftshaushalt.de zu finden.

„Nachdem alle Vorschläge durch die Verwaltung auf Umsetzbarkeit geprüft wurden, kommt der besondere Teil unseres Bürgerhaushaltes. Denn dann sind die Kinder und Jugendlichen gefragt. Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse entscheiden, welche Projekte umgesetzt werden. Ein Zukunftsrat aus gelosten jungen Werderanern bereitet die Wahl an den Schulen vor“, erklärt Bürgermeisterin Manuela Saß. Die Wahl findet voraussichtlich im Februar 2025 in Zusammenarbeit mit den Schulen statt.

Werder (Havel) wurde im vergangenen Jahr für das Verfahren des Zukunftshaushaltes mit dem Prädikat „Gute Bürgerbeteiligung“ ausgezeichnet. „Der Zukunftshaushalt ist ein Highlight für uns. Wir freuen uns auf die neuen Ideen und die Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen“, so die Bürgermeisterin.

Details zur Einreichung, zu den Kriterien und dem Verfahren unter: www.zukunftshaushalt.de

Stadt ordnet Lkw-Durchfahrtsverbot an

Stadt ordnet wegen A10-Chaos Lkw-Durchfahrtsverbot an

Die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Werder (Havel) hat für den Streckenabschnitt zwischen der B1 und der Margaretenstraße ein Lkw-Durchfahrtsverbot angeordnet. Damit sollen die Bewohner und die Substanz der Anliegerstraßen in dem Bereich geschützt werden. Die Beschilderung ist am Donnerstag erfolgt.

Hintergrund sind zwei Baustellen auf der westlichen A10 im Bereich Werder (Havel), die im Straßenverkehr von Werder (Havel) zeitweise zu chaotischen Zuständen führen. Bei starkem Verkehr werden die B1 und die L90, aber auch Nebenstrecken wie Am Plessower See und Margaretenstraße als Umleitungen genutzt, die für diese Belastungen nicht ausgebaut wurden.

Im Stadtgebiet kommt es durch den Umleitungsverkehr immer wieder zu massiven Stauerscheinungen, auch der ÖPNV und der Rettungsdienst sind betroffen. Eine dritte Baustelle soll in einem 14 Kilometer langen Abschnitt zwischen Dreieck Werder und Anschluss Leest im August aufgemacht werden.

Die Straßenverkehrsbehörde der Stadt wurde von der Autobahn GmbH des Bundes zum aktuellen Baugeschehen nicht angehört, Christian Große hat sich deshalb an Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing gewandt. Ein weiteres Schreiben ging an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Autobahn GmbH des Bundes, Oliver Luksic.

Christian Große fordert, den Baustart für die dritte Baustelle zu verschieben, bis sich die Straßenbaulastträger mit der Autobahn GmbH über flankierende Maßnahmen zur Abmilderung des Umleitungsverkehrs geeinigt haben.

Frist für Kunst & Kultur-Fonds verlängert

Die Antragsfrist für den Kunst & Kultur-Fonds der Stadt Werder (Havel) wurde verlängert. Kunst- und Kulturschaffende können ihre Projekte bis 4. August 2024 einreichen. Der Fonds umfasst für das laufende Jahr insgesamt 30.000 Euro.

Künstlerische Projekte aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Objektkunst, Plastik bis hin zu Musik, Theater, Literatur und handwerkliche Kunst können mit maximal 3.000 Euro pro Projekt gefördert werden. Antragsberechtigt sind Personen oder Vereine, deren Wohnort in Werder (Havel) ist oder deren Atelier, Vereinssitz oder eine vergleichbare Stätte der künstlerischen Tätigkeit in Werder (Havel) liegt.

Die Projekte sollen allen Bürgern zugänglich sowie von öffentlichem Interesse sein und Eigeninitiative unterstützen und fördern. „Über den Kunst & Kultur-Fonds haben wir bereits tolle Projekte fördern können, so zum Beispiel ein Kunst-Sommercamp im Hort Stadtstrolche, die Einrichtung einer Brennstelle für traditionelle Keramikbrenntechniken oder die Restauration des ,Havelwunders‘“, berichtet Bürgermeisterin Manuela Saß.

Das Antragsformular steht auf der Homepage der Stadt Werder (Havel) zur Verfügung. Link zum Download ... [Hier [167 KB] ]

Über die eingegangenen Anträge wird der zuständige Ausschuss seine Empfehlungen aussprechen.

Flaggen für den Frieden

„Jedes Zeichen gegen Krieg und für den Frieden ist wertvoll. Ein Zusammenleben in Frieden und Respekt kommt nicht von allein, es braucht unseren Einsatz“, sagt Werders Bürgermeisterin Manuela Saß anlässlich des heutigen Flaggentages der Mayors for Peace. Begleitet von mehreren Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung sowie der Vorsitzenden Annette Gottschalk wurde die Flagge vor dem Rathaus am Morgen in die Höhe gezogen.

Der diesjährige Flaggentag der Mayors for Peace soll vor dem Hintergrund von zahlreichen Kriegen und Bedrohungen in der Welt stehen, teilte die Geschäftsstelle der Mayors for Peace in Hannover mit. Rund 600 Städte in Deutschland beteiligen sich mit dem Hissen der Flagge vor den Rathäusern daran. Der Tag soll an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996 erinnern. Der Gerichtshof stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen.

Mehr als 8390 Städte in 166 Ländern der Welt gehören dem Netzwerk der Mayors for Peace an. Die Organisation wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Nach Beschluss der Stadtverordnetenversammlung im Juni 2017 ist Werder (Havel) Mitglied geworden.

31. Mühlenfest in Werder (Havel) am 10. August

Am Samstag, 10. August, wird in Werder (Havel) das 31. Mühlenfest auf der historischen Inselstadt gefeiert. Auf die Besucher wartet ein buntes Programm bei freiem Eintritt. Um 13 Uhr startet das Nachmittagsprogramm für die ganze Familie. Die feierliche Eröffnung mit Baumblütenkönigin Theresa Tauchert findet um 14 Uhr statt.

Vereine aus Werder (Havel) und der Region beteiligen sich traditionell mit tollen Angeboten und Mitmach-Aktionen. Auf der Bühne sorgen der Werderaner Spielmannszug, DJ Marco und die Dixielandband „Alte Wache“ für Musik und gute Unterhaltung. Moderatorin Tina Knop führt durch das Programm.

Die kleinen Gäste dürfen sich unter anderem auf eine Hüpfburg und einen Ballonkünstler freuen. Der Spielplatz am Mühlengelände lädt zum Spielen und Toben ein und die Bockwindmühle ist ebenfalls bei freiem Eintritt für Besichtigungen und Führungen geöffnet. Für Getränke und Verpflegung ist gesorgt.

Um 19 Uhr startet das Abendprogramm mit Auftritten des Rock-Quintetts „Buddy Butcher“ und dem „Partykanzler Martin Martini“. Unterstützt wird das Mühlenfest durch die regionalen Unternehmen e.distherm, die EMB Energie Mark Brandenburg und das Colonial-Café.

Ab jetzt anmelden für das Stadtradeln

Ab jetzt anmelden für das Stadtradeln in Werder (Havel)

Vom 1. bis 21. September 2024 heißt es in Werder (Havel) in die Pedale treten und fleißig Kilometer sammeln. Die Blütenstadt nimmt zum dritten Mal an der Stadtradeln-Kampagne des Netzwerks Klima-Bündnis teil. Unter dem Motto „Auf zum nächsten Rekord“ ruft Bürgermeisterin Manuela Saß zum Mitmachen auf. Anmelden ist ab sofort möglich unter: www.stadtradeln.de/werder

Der Fahrradsonntag am und um den Schwielowsee am 15. September 2024 stellt wieder den diesjährigen Höhepunkt des Stadtradelns dar. Eine Zusatzroute für Werder (Havel) führt von Petzow, entlang der Glindower Alpen, weiter in die Werderaner Innenstadt und über die Fahrradbrücke bis nach Wildpark-West. Wer sich entlang dieser Route mit einem besonderen Angebot für die Radler beteiligen möchte, kann sich gern bis zum 10. Juli 2024 ankultur@werder-havel.de wenden.

„Im vergangenen Jahr konnten wir mit 302 Stadtradlern unsere eigene Vorjahresleistung mehr als verdoppeln. Das Interesse an der Aktion ist groß. Sieben Teams stehen bereits auf der Starterliste“, so Manuela Saß. „Die Aktion stärkt das Bewusstsein und motiviert, das Auto für kurze oder längere Wege im Alltag auch mal stehen zu lassen. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen dafür zu setzen.“ 67.222 Kilometer erradelte Werder (Havel) im vergangenen Jahr.

Teilnehmen können alle, die in Werder (Havel) wohnen, arbeiten, in einem Verein tätig sind oder zur Schule gehen. Geradelt wird in Teams - dafür schließen sich die Teilnehmer bestehenden Teams an, gründen eigene oder starten im "Offenen Team". Herausragende Einzelleistungen sowie das Team mit den meisten Kilometern werden ausgezeichnet. Preise gibt es außerdem für Kinder, die fleißig Kilometer sammeln (bis einschließlich Geburtsjahr 2012 und nur wenn das Geburtsjahr im Account des Kindes angegeben ist).

Wo die Radkilometer zurückgelegt werden, ist nicht relevant. Die Kilometer können mit dem Start der Kampagne ab dem 1. September online eingetragen oder direkt über die Stadtradeln-App aufgezeichnet werden. Zugelassen sind alle Fahrzeuge, die im Sinne der Straßenverkehrsordnung als Fahrräder gelten. In den Vorjahren angelegte Accounts können reaktiviert werden.

Geradelt wird auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit anderen Kommunen des Landkreises Potsdam-Mittelmark.

Verkehrskollaps befürchten

Verkehrskollaps wegen Autobahnbaustellen befürchtet

Seit einigen Tagen gibt es in Werders Innenstadt zunehmende Stauerscheinungen. Und es soll, wenn es nach der Autobahn GmbH des Bundes geht, noch schlimmer kommen: Die Zahl von aktuell zwei Autobahnbaustellen auf der A10 zwischen Dreieck Werder und Anschluss Leest soll sich im Sommer auf drei erhöhen. Die Stadt Werder (Havel) erfuhr das am Dienstag auf Anfrage bei der Pressestelle der Autobahn GmbH.

Aktuell läuft der Brückenneubau am Anschluss Groß Kreutz. Ohne, dass die Stadt darüber vonseiten der Autobahn GmbH informiert wurde, hat im Juni die Instandsetzung der Havelbrücke zwischen Phöben und Leest begonnen. Auf Nachfrage wurde der Stadt am Dienstag mitgeteilt, dass im August auch noch die Fahrbahnsanierung zwischen dem Dreieck Werder und Groß Kreutz dazukommen soll.

„Wir reden aktuell von zwei Großbaustellen auf neun Kilometern. Wir ersaufen in Werder jetzt schon im Umleitungsverkehr", so Werders 1. Beigeordneter Christian Große. „Wenn jetzt noch eine dritte Baustelle hinzukommt, haben wir den Verkehrskollaps in der Stadt."

Navigationssysteme führen Autofahrer bei Belastungen auf der A10 auf vermeintliche Abkürzungsstrecken durchs Stadtgebiet von Werder. Neben der B1 und der L90 sind das auch die Straßen Am Plessower See sowie die Margaretenstraße, die als Anliegerstraßen mit Tempo 30 ausbaut wurden. „Die ersten Borde sind durch den Schwerlastverkehr schon zertrümmert worden", so Christian Große. „Ein Schülerverkehr ist eigentlich gar nicht mehr zu verantworten."

Grundsätzlich sei zu begrüßen, dass die Autobahn GmbH die Infrastruktur pflegt und erhält. „Aber hier muss man ganz klar von einer unterirdischen Informationspolitik und einer saumäßigen Koordination sprechen", so Christian Große. „Die Autobahn GmbH bewegt sich nach Gutherrenart. Für die Stadt könnte das dazu führen, dass die geplante Sanierung des letzten Bauabschnittes der Eisenbahnstraße durch den Landesbetrieb Straßenwesen verschoben werden muss." Sie sollte in diesem Jahr beginnen.

Die Stadt Werder (Havel) hat die Autobahn GmbH aufgefordert, kurzfristig Hinweisschilder „Bei Stau auf der Autobahn bleiben" aufzustellen. „Die Reaktion sagt alles: Die Autobahn GmbH erwartet nach dieser Vorgeschichte auch noch, dass wir die Kosten für Aufstellung und Wartung übernehmen", so Christian Große. „Wir werden das dann natürlich gern mit unseren kaputten Borden verrechnen."

Die Stadt hat die Autobahn GmbH außerdem darum gebeten, eine Teilsperrung des Anschlusses Phöben zu ermöglichen - was mit Verweis auf eine Stellungnahme der Polizei abgelehnt wurde. Ebenfalls abgelehnt wurde von Landesseite, die Straße Am Plessower See zum Schutz der Anliegerstraßen stadteinwärts zu sperren - da die Ampeln, vor allem im Stadtzentrum, bereits an der Auslastungsgrenze sind.

Christian Große hat sich nun an das Bundesverkehrsministerium gewandt. „Wir können auch von einem Unternehmen des Bundes erwarten, dass es unsere Stadt mit seinen Baustellen nicht ins komplette Chaos stürzt. Meine Forderung lautet deshalb: Die dritte Baustelle muss ausgesetzt werden, bis wir hier alle gemeinsam zu halbwegs machbaren Lösungen gekommen sind."

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Henry Klix

Auf Anordnung

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