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Pressemitteilungen

Erfolgreiche Rekordjagd beim Stadtradeln

Erfolgreiche Rekordjagd beim Stadtradeln in Werder (Havel)

Neue Rekorde beim Stadtradeln für Werder (Havel): 89.912 Kilometer haben die insgesamt 406 Teilnehmer zwischen dem 31. August und 20. September 2026 gemeinsam gesammelt. Zum Vergleich: Würde man diese Strecke in Richtung Mond legen, wäre bereits fast ein Viertel des Weges geschafft. Das Vorjahresergebnis von 74.489 Gesamtkilometern wurde erneut deutlich überboten. Bürgermeisterin Manuela Saß würdigte die besten Einzelleistungen, den Teamsieger und die Bestplatzierten in der Kinder-Kategorie am Mittwoch bei der Preisverleihung am Lindowschen Haus.

Nicht nur in der Gesamtwertung wurde ein neuer Rekord erreicht, auch die Einzelleistungen setzen neue Maßstäbe: Uwe Berndt erreichte mit 2.408 Kilometern das beste Einzelergebnis und überbot seine eigene Bestleistung aus dem Jahr 2024 um stolze 507 Kilometer. „Die Zahl zu überbieten, war auch das Ziel. Aber dann lief es so gut, dass ich kaum noch vom Rad runtergekommen bin“, berichtet der Sportlehrer am Ernst-Haeckel-Gymnasium.

Auch der Zweitplatzierte Ulf Hübenbecker überbot seine Leistung aus dem Vorjahr und landete bei 2.027 Kilometern. Gemeinsam mit seiner Frau Jeanette holte er außerdem zum zweiten Mal infolge den Teamsieg. Das „SRS – Cycling Team“ legte pro Kopf 1.736 Kilometer zurück. Dritte in der Einzelwertung wurde die 17-jährige Felicia Winkler, auf deren Tacho am Ende 1.543 Kilometer standen.

In der Wertung der Kinder bis 12 Jahre konnten die Kilometerzahlen ebenfalls gesteigert werden: Die Erst- und Zweitplatzierten schafften erstmals mehr als 400 Kilometer. Sieger wurde Henning G. mit 458 Kilometern, den zweiten Platz belegte Richard G. aus Groß Kreutz mit 430 Kilometern. Ida M. schaffte es mit 341 Kilometern zum dritten Mal infolge auf das Stadtradeln-Treppchen.

Das Team des Ernst-Haeckel-Gymnasiums erradelte mit 97 Mitgliedern allein 21.631 Kilometer und konnte die eigene Vorjahresleistung fast verdoppeln. Insgesamt radelten die 406 Teilnehmer in 25 Teams bei der Stadtradeln-Kampagne mit. Mit Blick auf die Gesamtleistung wurden im Vergleich zu einer 89.912 Kilometer langen Autofahrt 15 Tonnen CO₂ vermieden.

„Die starke Beteiligung am Stadtradeln ist für uns ein Zeichen dafür, wie sehr das Radfahren im Alltag und in der Freizeit in unserer Stadt verwurzelt ist. Ich freue mich sehr über die neuen Rekorde und bedanke mich bei allen Teilnehmern, die ihren Teil dazu beigetragen haben“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. Ziel der Stadtradeln-Aktion ist es, möglichst viele Alltagswege mit dem Rad zurückzulegen und so ein Zeichen für Klimaschutz und Radverkehr zu setzen. Die Stadt Werder (Havel) nimmt seit 2022 daran teil.

Ergebnisse 2026:

Einzelleistungen

Platz 1: Uwe Bernd (2.408 Kilometer)

Platz 2: Ulf Hübenbecker (2.027 Kilometer)

Platz 3: Felicia Winkler (1.543 Kilometer)


Radelaktivste Teams

Platz 1: SRS – Cycling Team (1.736 Kilometer pro Kopf)

Platz 2: StadtMitGestalter (514 Kilometer pro Kopf)

Platz 3: Montagsmädels der SG Töplitz (378 Kilometer pro Kopf)


Einzelleistungen der Kinder bis 12 Jahre

Platz 1: Henning G. (458 Kilometer)

Platz 2: Richard G. (430 Kilometer)

Platz 3: Ida M. (341 Kilometer)

Werder (Havel) startet Bürgerumfrage

Werder (Havel) startet Bürgerumfrage zur kommunalen Wärmeplanung

Wie blicken die Menschen in Werder (Havel) auf die zukünftige Wärmeversorgung? Welche Wünsche, Fragen und Sorgen verbinden sie damit? Mit dem Start einer Bürgerumfrage laden die Stadt Werder (Havel) und das mit der Wärmeplanung beauftragte Büro „Energieplanung360“ die Bürgerinnen und Bürger ein, ihre Einschätzungen einzubringen.

Die Umfrage soll ein Stimmungsbild zur Wärmewende liefern – also zur Umstellung auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung. Gefragt wird unter anderem, welche Heizungsarten sich Gebäudeeigentümer künftig vorstellen können und welche Fragen oder Sorgen sie beschäftigen. Die Ergebnisse sollen in die weitere Planung einfließen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten.

„Mit der Umfrage wollen wir interessierte Werderanerinnen und Werderaner frühzeitig einbinden und ihre Einschätzungen ernst nehmen“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. „Der Wärmeplan ist ein strategisches Instrument, das eine Orientierung bieten soll. Er wird den Gebäudeeigentümern nicht vorgeben, welche Heizung künftig eingebaut werden muss. Dennoch soll sich das Stimmungsbild in der Planung wiederfinden.“

Teilnahme an der Umfrage:

Die Umfrage läuft vom 16. Oktober 2026 bis zum 14. März 2027.

Zur Umfrage gelangen Sie über den folgenden Link:https://energieplanung360.de/werder-havel/

Hintergrund zur kommunalen Wärmeplanung

Die Stadt Werder (Havel) erstellt ihren kommunalen Wärmeplan auf Grundlage des Wärmeplanungsgesetzes des Bundes (WPG) und der Brandenburgischen Wärmeplanungsverordnung. Aktuell werden im Rahmen der Bestandsanalyse Daten zur bestehenden Wärmeversorgung gesammelt.

Ziel ist es, eine langfristige Strategie für eine klimafreundliche, wirtschaftliche und verlässliche Wärmeversorgung im Stadtgebiet zu entwickeln. Der Wärmeplan soll bis Ende 2027 fertiggestellt werden. Die Öffentlichkeit wird im Verlauf der Planung informiert und beteiligt.

Weitere Informationen finden Sie auf der städtischen Internetseite zur kommunalen Wärmeplanung für Werder (Havel): https://www.werder-havel.de/neuigkeiten/kommunale-waermeplanung-fuer-werder-havel/

3.000 Blumenzwiebeln für die Blütenstadt

3.000 Blumenzwiebeln für die Blütenstadt

Noch ist von der Blütenpracht nichts zu sehen. Doch vor der Grund- und Oberschule Carl von Ossietzky haben die Schüler der Klassen 2a und 2b am 13. Oktober schon einmal für das kommende Frühjahr vorgesorgt. Gemeinsam mit Mitarbeitern des Grünflächenbereichs der Stadtverwaltung haben sie 1.000 Blumenzwiebeln in die Erde gebracht.

Rund um die Blutbuche vor der Schule sollen künftig 500 weiße Krokusse der Sorte „Jeanne d’Arc“ und 500 blaue Traubenhyazinthen blühen. Bis es so weit ist, brauchen die Zwiebeln nur noch etwas Geduld, Feuchtigkeit und Frühjahrssonne.

Die nächste Pflanzaktion ist bereits geplant: In der zweiten Herbstferienwoche werden Kinder des Horts Stadtstrolche gemeinsam mit dem Grünflächenbereich weitere 2.000 Krokuszwiebeln am Kastanienberg stecken. Entlang des Weges soll im Frühjahr ein bunter Blütenteppich entstehen.

Solche Pflanzaktionen organisiert der Grünflächenbereich der Stadtverwaltung bereits seit einigen Jahren. Dabei entstehen nach und nach neue Farbtupfer im öffentlichen Raum. Die Kinder können selbst mit anpacken und im Frühjahr beobachten, was aus ihrer Arbeit geworden ist.

Die Aktionen tragen dazu bei, den Charakter Werders als Blütenstadt zu bewahren und weiterzuentwickeln. Denn zur Blütenstadt gehören nicht nur die Obstbäume und ihre Blüte im Frühjahr, sondern auch blühende Grünflächen, Wege und Plätze.

Tag der Sternenkinder

Tag der Sternenkinder: Ein Stern für jedes unvergessene Kind

Es ist ein besonderer Ort des Trauerns und Innehaltens. Ein Ort, der an die Kinder erinnert, die Leben berührt haben, aber nur kurz bleiben durften. Vor zwei Jahren wurde auf dem Neuen Friedhof in der Kemnitzer Straße ein Gedenkort für „Sternenkinder“ geschaffen. So werden liebevoll Kinder genannt, die vor, während oder kurz nach ihrer Geburt sterben. Der 15. Oktober ist ein Gedenktag, der weltweit an Sternenkinder erinnert.

Im Mittelpunkt des Gedenkorts auf dem Friedhof steht eine hohe Stele. Für jedes Sternenkind aus Werder (Havel) kann dort ein Stern angebracht werden – auf Wunsch mit einer Namensgravur. Jeder Stern steht für ein Kind und für die Erinnerung, die seine Familie mit ihm verbindet.

Bänke laden zum Innehalten ein, Blühsträucher schaffen eine ruhige und geschützte Atmosphäre. Hier steht nicht die Kürze eines Lebens im Mittelpunkt, sondern die Erinnerung an ein Kind, das zur Familie gehört.

Tourist-Information bietet ...

Tourist-Information bietet ein Stück Werder zum Mitnehmen

Regionale Spezialitäten, Blütenstadt-Socken oder ein Strampler für kleine Lokalpatrioten: In der Tourist-Information im Lindowschen Haus gibt es Werder (Havel) nicht nur als Reiseziel. Vieles aus den Regalen lässt sich essen, trinken, anziehen oder verschenken.

Ein Teil des Angebots kommt von Produzenten aus Werder und der Region. Dazu gehören Wein vom Wachtelberg, Produkte von Christine Berger, vom Kaffeekontor, vom Tannenhof oder vom Rittmeister. Hinzu kommen Ketchup von Werder Feinkost, Honig vom Phöbener Waldrand oder regional produzierter Tee von Candé Natura.

Was gefragt ist, hängt auch von der Jahreszeit ab. „Im Sommer läuft der Ketchup für den Grillabend gut. Wenn es kälter wird, werden eher Tee, Kaffee oder Schokolade mitgenommen“, sagt Nicole Kriegler von der Tourist-Information. Sie kümmert sich mit dem Tourismus-Team des Rathauses um das Sortiment.

Blütenstadt zum Anziehen

Neben den regionalen Erzeugnissen hat sich eine eigene Werder-Linie entwickelt. Die Blütenstadt gibt es auf Basecaps, Beuteln und Strickmützen. Auch Regenschirme sowie Kapuzenhandtücher gehören dazu. „Wir wollen keine Souvenirs, die nach dem Urlaub in irgendeiner Schublade verschwinden“, sagt Nicole Kriegler. „Die Sachen sollen an Werder erinnern und gleichzeitig im Alltag etwas taugen.“

Das scheint besonders bei den Allerjüngsten zu funktionieren. Der Babystrampler verkauft sich so gut, dass eine zweite Auflage bestellt werden musste. Auch die blau-weißen Tassen mit Werder-Silhouette sind gefragt. Vor Weihnachten greifen viele Kunden zu den Blütenstadt-Socken.

Manchmal entstehen aus den Produkten ganz eigene Ideen. Ein Hochzeitspaar kaufte unlängst eine ganze Reihe kleiner Flaschen Werder-Wein, versehen mit einem Nougathappen, als Aufmerksamkeit für seine Gäste. Das Memory mit Werder-Motiven landet nicht nur im Kinderzimmer: Auch Seniorenheime haben es bereits gekauft. Das zum 700. Stadtjubiläum entstandene Wimmelbild nutzen Schulen der Stadt gern bei Besuchen von Partnerschulen.

Die Klassiker bleiben

Bei aller Auswahl behaupten sich auch die traditionellen Reiseandenken. Ansichtskarten verkaufen sich nach wie vor besonders gut. Kartenmaterial wird vor allem von älteren Besuchern gern mitgenommen.

„Bei uns schauen nicht nur Touristen vorbei“, sagt Nicole Kriegler. „Gerade wenn ein Geschenk mit Bezug zur Heimat gesucht wird, kommen auch viele Werderaner zu uns.“

Für Übernachtungsgäste gibt es schließlich noch ein kleines Extra: Gegen Vorlage der Gästekarte können sie sich in der Tourist-Information ein kleines Geschenk aussuchen – zum Beispiel eine Parkscheibe oder ein Brillenputztuch.

148. Baumblütenfest: Jetzt bewerben

148. Baumblütenfest: Jetzt für Volksfest und Rummel bewerben!

Das 148. Werderaner Baumblütenfest ruft: Händler, Gastronomen und Schausteller können sich ab sofort für rund 140 Standplätze im Festbereich Plantagenplatz, Unter den Linden, Hartplatz und Insel bewerben. Das traditionsreiche Familienfest wird im kommenden Frühjahr wieder aus drei Bausteinen bestehen. Vom 24. April bis 2. Mai 2027 öffnen die Obstgärten und Höfe ihre Tore für Besucher. Gleichzeitig tourt auch die Blütenrundfahrt über die Plantagen. Am 28. April starten Rummel und Kinderbereich in der Innenstadt. Vom 30. April bis 2. Mai findet das große Volksfest mit buntem Programm, Livemusik und vielfältiger Festmeile statt.

Bewerbungen für die Bausteine Rummel und Volksfest nimmt die Veranstaltungsagentur MS Events als Partner der Veranstaltungsgesellschaft Werder (Havel) mbH (VGW) entgegen. Dafür stehen unter www.baumbluetenfest.de die entsprechenden Formulare zur Verfügung. Andere Wege der Bewerbung sind ausgeschlossen.

Die Bewerbungsfrist für die Veranstaltungsflächen des Rummels (Hartplatz, Am Mühlenberg und Regattastrecke) endet am 29. November 2026. Bewerbungen für das Volksfest zwischen Plantagenplatz und Marktplatz auf der Insel müssen bis spätestens 15. Dezember 2026 bei MS Events eingehen. Die Torstraße auf der Insel soll wieder zur Kunsthandwerkermeile werden. Dafür werden gezielt Aussteller gesucht, die Handgefertigtes wie Keramik, Holz, Schmuck, Textil oder kreative Unikate anbieten.

Ausdrücklich angesprochen sind mit diesem Aufruf auch die Werderaner Gewerbetreibende, die vor ihren Geschäften auf der Festmeile Stände betreiben wollen. Die Konditionen und Veranstaltungszeiten sind den jeweiligen Formularen zu entnehmen. Der Bewerbungsaufruf für den Veranstaltungsbereich Bismarckhöhe und Hoher Weg erfolgt separat. „Wir setzen für das nächste Baumblütenfest wieder auf eine bunte und vielfältige Festmeile aus Gastronomie, Handel und Schaustellern. Das erfolgreich etablierte Konzept der drei Bausteine setzen wir gemeinsam mit unseren Partnern fort“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß.

Neben den drei Bausteinen wird der Fokus beim 148. Baumblütenfest wie gewohnt auf den traditionellen Programmpunkten wie Baumblütenball, Festumzug, Feuerwerk, Vereinstag und Baumblütenlauf liegen. Für Vereine aus Werder (Havel) besteht außerdem wieder die Möglichkeit, Getränkewagen auf dem Festgelände zu betreiben. Die Ausschankwagen inklusive Ausstattung und Getränke werden gestellt. Die Gewinne gehen nach Abzug der Fixkosten direkt an die Vereine. Interessierte Vereine sind hiermit aufgerufen, sich bis 15. Dezember 2026 für den Betrieb eines Getränkewagens zu bewerben. Dafür ist das Anmeldeformular für das Volksfest zu nutzen.

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Henry Klix

Auf Anordnung

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