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INSEK in Werder zu 71 Prozent umgesetzt
Von der Innenstadt über die Ortsteile bis zum Stadtgrün: Die Entwicklung von Werder (Havel) folgt einer gemeinsamen Linie. Grundlage dafür ist das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK). Es legt fest, welche Ziele die Stadt bis 2035 verfolgt und welche Projekte dafür Schritt für Schritt umgesetzt werden.
Zur Übersichtlichkeit fasst das INSEK die Stadtentwicklung in acht zentrale Vorhaben. Sie bündeln Maßnahmen, die thematisch oder räumlich zusammengehören – von der Stärkung der Mitte über Wohnen, Mobilität und Bildung bis hin zu Klima, Grün und Identität. So wird sichtbar, wie einzelne Projekte ineinandergreifen und gemeinsam die Entwicklung der Stadt voranbringen.
Der folgende Überblick zeigt, was in diesen acht zentralen Vorhaben bereits erreicht wurde und welche Projekte aktuell umgesetzt werden.
Zentrales Vorhaben 1: Eine gemeinsame Mitte
Die Innenstadt von Werder (Havel) hat in den vergangenen Jahren spürbar an Struktur und Qualität gewonnen. Die Sanierung der Innenstadt wurde formell abgeschlossen, der Stelenrundgang ergänzt das Stadtbild von Insel und Vorstadt. Mit der veröffentlichten Gestaltfibel für die Altstadt steht Eigentümern und Planern ein praxisnahes Instrument zur Verfügung. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept ist beschlossen und in der Bauleitplanung zu berücksichtigen.
Parallel wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit umgesetzt, unter anderem neue Querungshilfen. Weitere Schritte zur baulichen und funktionalen Stärkung der Mitte sind langfristig angelegt.
Zentrales Vorhaben 2: Bahnhofsumfeld mit Zukunft
Das Bahnhofsumfeld entwickelt sich schrittweise zu einer leistungsfähigen Mobilitätsdrehscheibe. Der temporäre Umbau des Bahnhofsvorplatzes ist abgeschlossen, ein städtebauliches Rahmenkonzept für das Bahnhofsumfeld und das Mobilitätskonzept „Drehscheibe Bahnhof“ liegen vor.
Große Infrastrukturmaßnahmen wie die Unterführungen sowie die bauliche Neuordnung von Bahnhof Süd und Nord befinden sich im Planfeststellungsverfahren. Bereits umgesetzt sind Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr sowie die Rad- und Fußgängerbrücke in Richtung Potsdam. Weitere Maßnahmen zur Stärkung des Umweltverbundes sind in Vorbereitung, wie ein Fahrradparkhaus und eine Radwegeverbindung nach Kemnitz.
Zentrales Vorhaben 3: Entwicklungsschwerpunkt Glindow
Glindow wächst als Bildungs-, Sport- und Freizeitstandort. Der Bildungscampus ist teilweise in Betrieb, die Erschließung wurde baulich hergestellt. Auf dem Campus entsteht zudem eine neue Sport- und Veranstaltungshalle.
Auch touristisch wird der Ortsteil weiterentwickelt: Der Naturlehrpfad in den Glindower Alpen wurde neu aufbereitet und ausgeschildert. Maßnahmen zur verkehrlichen Entlastung befinden sich in Bearbeitung.
Zentrales Vorhaben 4: Wohnen in Werder (Havel)
Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist ein zentraler Schwerpunkt der Stadtentwicklung. Wohnungen in der Schubertstraße wurden fertiggestellt und vermietet. Weitere Wohnungsbauprojekte sind gestartet oder in Vorbereitung, z.B. Am Finkenberg.
Mit der beschlossenen Folgekostenrichtlinie und der Ausweisung zusätzlicher Fördergebiete wurden wichtige planerische Grundlagen geschaffen. Parallel wird der Flächennutzungsplan fortgeschrieben, um die Weiterentwicklung der Stadt und ihrer Ortsteile geordnet zu steuern.
Zentrales Vorhaben 5: Begegnungsräume für soziale und kulturelle Vielfalt
Werder (Havel) stärkt Orte der Begegnung in der gesamten Stadt. Freizeit-, Kultur- und Sportangebote werden besser koordiniert, Spiel- und Bewegungsflächen in mehreren Ortsteilen erneuert oder erweitert.
So entstanden neue und inklusive Spielplätze, Sport- und Bewegungsangebote sowie soziokulturelle Räume im öffentlichen Raum.
Das Jugend- und Familienzentrum wurde eröffnet. Ein Schulwegsicherungskonzept ist in Bearbeitung. Es wurden ausreichende Kita- und Schulplätze für die künftige Entwicklung der Stadt geschaffen. Viele Maßnahmen sind dauerhaft angelegt und werden kontinuierlich weiterentwickelt.
Zentrales Vorhaben 6: Stadtgrün mit Qualität
Öffentliche Grünflächen werden schrittweise ökologisch und gestalterisch aufgewertet. Baumpflanzungen, Staudenpflanzungen und Blühflächen verbessern das Stadtbild und die Aufenthaltsqualität.
Der Stadtwald wird auf Grundlage eines Beteiligungsprozesses weiterentwickelt. In Petzow läuft die Erarbeitung eines Parkpflegekonzepts für den Schlosspark. Zur Revitalisierung von Dorfteichen wurde ein Planungsauftrag vergeben.
Zentrales Vorhaben 7: Klimakommune Werder (Havel)
Im Bereich Klimaschutz und Energie sind zahlreiche Maßnahmen umgesetzt oder angestoßen. Öffentliche Gebäude wurden energetisch saniert, technische Anlagen modernisiert und Ladeinfrastruktur aufgebaut.
Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED wird fortgeführt.
Photovoltaikprojekte auf kommunalen Gebäuden werden geprüft. Gleichzeitig wird nachhaltige Mobilität gestärkt – durch den Ausbau von Radwegen, neue Abstellanlagen und fortgeschriebene Verkehrskonzepte. Das Stadtgrün wird schrittweise klimaangepasst umgestaltet.
Zentrales Vorhaben 8: Identität und Vernetzung – nach innen und außen
Die Stadt stärkt ihr Profil als Wohn-, Freizeit- und Tourismusstandort. Das Corporate Design ist umgesetzt und prägt die Außendarstellung. Regionale Akteure aus Obst- und Weinbau sowie dem Tourismus werden aktiv eingebunden.
Mit der Fertigstellung der Havel-Therme wurde ein Leuchtturmprojekt abgeschlossen. Es gibt Erfolge beim Lückenschluss im Radwegenetz und ein Radverkehrskonzept wird erarbeitet. Weitere Maßnahmen zur Vernetzung und interkommunalen Zusammenarbeit sind langfristig angelegt.
Umsetzungsstand in Zahlen
Das INSEK zeigt Wirkung. Seit dem Beschluss im Dezember 2020 wurden von insgesamt 63 vorgesehenen Maßnahmen bereits 45 umgesetzt oder befinden sich in Bearbeitung. Das entspricht einem Umsetzungsstand von rund 71 Prozent.
Alle 20 Maßnahmen mit einem vorgesehenen Umsetzungshorizont bis 2023 sind abgeschlossen oder laufen. Von den 31 Maßnahmen mit Zielhorizont 2029 befinden sich 19 bereits in Bearbeitung, eine Maßnahme wurde abgeschlossen. Auch bei den langfristig angelegten Projekten bis 2036 ist der Einstieg erfolgt: Fünf Maßnahmen wurden bereits begonnen.
Die Zahlen zeigen: Stadtentwicklung in Werder (Havel) ist ein kontinuierlicher Prozess mit messbaren Fortschritten. Das INSEK bleibt dabei der verbindliche Rahmen und die Orientierung für die kommenden Jahre.
Schönste Haus- und Hofgärten
Schönste Haus- und Hofgärten in Werder (Havel) gesucht!
Die Stadt Werder (Havel) ruft auch in diesem Jahr zur Teilnahme am beliebten Gartenwettbewerb „Hinterm Gartenzaun“ auf. In diesem Jahr stehen die Haus- und Hofgärten im Mittelpunkt. Werderanerinnen und Werderaner, die mit Liebe und Engagement ihren Garten hegen und pflegen, sind herzlich eingeladen, sich ab sofort bewerben!
„Das Gärtnern hat in unserer Stadt eine lange Tradition. Es prägt den Charakter und das Erscheinungsbild der Blütenstadt entscheidend mit. Mit dem Wettbewerb möchten wir das großartige Engagement, das dahintersteckt, würdigen“, sagt Werders Bürgermeisterin Manuela Saß.
Eine fachkundige Jury wird im Sommer die eingereichten Vorschläge besichtigen und bewerten. Kriterien sind unter anderem Gestaltung, Pflanzenvielfalt, Pflegezustand und ökologische Aspekte. Die schönsten Gärten werden zum Ende des Jahres im Rahmen einer Veranstaltung ausgezeichnet.
Bis zum 31. Mai 2026 können Bewerbungen bei der Stadt Werder (Havel) eingereicht werden. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen sind auf der Homepage der Stadt unter www.werder-havel.de/gartenwettbewerb zu finden. Ausgedruckte Formulare liegen in der Tourist-Information im Lindowschen Haus, Plantagenplatz 9, zum Abholen bereit.
Die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs erhalten Urkunden und eine Prämie. Unterstützt wird „Hinterm Gartenzaun“ seit mehreren Jahren durch die Gärtnerei Gentz als Sponsor.
Kartenverkauf für den Baumblütenball beginnt
Jetzt Tickets für den festlichen Auftakt zum 147. Baumblütenfest sichern: Der traditionelle Baumblütenball findet am Freitag, 24. April 2026, ab 17.30 Uhr im Ballsaal der Bismarckhöhe statt. Die Baumblütenkönigin der vergangenen Saison, Saskia Schwadtke, wird bei diesem Anlass verabschiedet, und die neue Königin erstmals in ihrem Kleid vorgestellt.
Auf der Bühne steht die international erfahrene Band „The Live Society“. Musik gibt es außerdem von DJ „TOSTO“ (Torsten Vorwerk). Durch das Abendprogramm führen die Moderatoren Christofer Hameister und Marie Günther, bekannt aus Funk und Fernsehen.
Die Tickets beinhalten das aus den Vorjahren bekannte All-Inclusive-Paket für die Gäste: Im Preis der Eintrittskarte von 149 Euro sind Sitzplatz, Garderobe, Programm, Buffet und Getränke inbegriffen - ausgenommen Spirituosen und entsprechende Mixgetränke. Einlass für den Baumblütenball ist am 24. April um 17.30 Uhr.
Eine Ticketreservierung ist ab jetzt per E-Mail unterbaumbluetenball@werder-havel.de möglich. In der Anmeldung sollen der vollständige Name, eine Rechnungsadresse, eine Telefonnummer und die Anzahl der gewünschten Karten angegeben werden. Die Gesamtzahl der Tickets für den Baumblütenball ist begrenzt.
Die Besteller werden zu gegebener Zeit telefonisch über den Übergabetermin der Tickets informiert. Der Dresscode der Veranstaltung lautet „festliche Abendgarderobe“. Direkt an der Bismarckhöhe werden keine Parkplätze zur Verfügung stehen.
Das 147. Baumblütenfest findet vom 25. April bis 3. Mai 2026 statt. Es besteht aus drei Bausteinen:
25. April bis 3. Mai: Offene Höfe und Gärten, begleitet durch die Blütenrundfahrten
29. April bis 3. Mai: Rummel auf dem Hartplatz und Kinderbereich auf der Insel
1. bis 3. Mai: Volksfest mit Livemusik, Festmeile und Attraktionen für Klein und Groß
Weitere Informationen zum Baumblütenball unter:www.baumbluetenfest.de/baumbluetenball
Jetzt für den Kinder- und Jugendbeirat bewerben!
Jetzt für den Kinder- und Jugendbeirat 2026/27 bewerben!
Mit Ablauf der Amtszeit des aktuellen Kinder- und Jugendbeirates bereitet die Stadt Werder (Havel) die Neubenennung des Gremiums im Frühjahr 2026 vor. Interessierte Kinder und Jugendliche sind herzlich eingeladen, sich ab sofort für die Mitarbeit im Beirat zu bewerben! Die Frist für die Bewerbung endet am 4. Februar 2026.
Gesucht werden junge Menschen, die ihre Ideen für Werder (Havel) einbringen und die Interessen der Kinder und Jugendlichen gegenüber der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik vertreten möchten. Der Kinder- und Jugendbeirat wurde erstmals im April 2024 durch die Stadtverordnetenversammlung benannt.
Welche Voraussetzungen gibt es?
Mitglied im Kinder- und Jugendbeirat kann sein, wer zum Zeitpunkt der Benennung mindestens die 6. Klasse einer Schule in Werder (Havel) besucht, oder seinen Wohnsitz in Werder (Havel) hat, und das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Beiratsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.
Wie kann man sich bewerben?
Auf der Homepage der Stadt stehen unter www.werder-havel.de/jugendbeirat das Bewerbungsformular sowie alle weiteren Informationen zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 4. Februar 2026.
Was macht der Kinder- und Jugendbeirat?
Der Kinder- und Jugendbeirat kann Ideen und Perspektiven von jungen Menschen in kommunale Entscheidungen einbringen, eigene Projekte umsetzen und Beteiligungsverfahren beratend begleiten.
Sechs Projekte aus dem Zukunftshaushalt
Sechs Projekte aus dem Zukunftshaushalt in Werder (Havel) umgesetzt
Sprühen erlaubt! Am Montag ist die neue Graffitiwand am Bolzplatz in den Havelauen gemeinsam mit Jugendlichen feierlich eingeweiht worden. Damit sind nun sechs von insgesamt neun Projekten aus dem Werderaner Zukunftshaushalt 2024/25 final umgesetzt. Die Graffitiwand ist eine Projektidee von Jugendlichen. Bei der Wahl zum Zukunftshaushalt im Februar haben 897 Schülerinnen und Schüler für das Projekt gestimmt und es auf den zweiten Platz der Wunschliste gewählt.
„Es freut mich sehr, dass wir binnen weniger Monate einen Großteil der Projekte umsetzen konnten und hier zum Jahresabschluss ein oft gewünschtes Angebot an die Jugendlichen übergeben können. Ich bedanke mich herzlich bei allen, die daran mitgewirkt haben! Durch diese zweite Graffitiwand in unserer Stadt schaffen wir ein Angebot, mit dem sich kreative Köpfe künstlerisch entfalten können“, sagt Werders Bürgermeisterin Manuela Saß.
Ebenfalls im Dezember wurde die Tischtennisplatte am Ufer der Regattastrecke aufgestellt. Zwei weitere Projekte werden voraussichtlich im Januar fertig: Auf dem Bolzplatz Werderwiesen auf der Insel sind bereits ein Volleyballnetz aufgestellt und die Basketballkörbe sowie ein Metalltor ersetzt worden. Im Frühjahr folgt die Erneuerung der Markierung auf dem Feld. Die Projektideen für den Bolzplatz hatte der Kinder- und Jugendbeirat der Stadt eingereicht.
Außerdem in den letzten Zügen befindet sich das Projekt „Fotospots in Werder (Havel)“. Der Trinkwasserbrunnen wird im Rahmen der Errichtung der neuen öffentlichen WC-Anlage am Plantagenplatz umgesetzt. Mit dieser Maßnahme kann voraussichtlich im kommenden Jahr begonnen werden.
Aus dem Zukunftshaushalt 2024/25 wurden somit bisher final umgesetzt: Stadtflohmarkt, Air-Hockey-Platte im Jugendclub, Projekt zur Suchtaufklärung an Schulen, Volleyballplatz Insel, Graffitiwand und Tischtennisplatte Insel. Restmittel wurden dafür eingesetzt, das nächstfolgende Projekt – Platz 10 auf der Wunschliste - „Mülltrennung an Schulen“ zu beginnen. So befinden sich auf dem Schulhof der Carl-von-Ossietzky-Schule neue Trennsysteme.
Der Zukunftshaushalt ist das größte Projekt der Kinder- und Jugendbeteiligung in Werder (Havel). Beim dritten Durchgang des Zukunftshaushaltes stand ein Gesamtbudget von 100.000 Euro zur Verfügung. Pro Projekt konnten maximal 15.000 Euro ausgegeben werden. 1850 Kinder und Jugendliche haben sich an der Wahl in den Schulen im Februar beteiligt.
Weitere Informationen unter: www.zukunftshaushalt.de
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Henry Klix
Auf Anordnung
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